Naturbestimmung: Bäume, Spuren, Kot und Muscheln

Kiefer bestimmen: Nadeln pro Büschel, Zapfen und Rinde

Kurz gesagt

Kiefern bestimmen beginnt beim Nadelbüschel: Kiefern tragen Nadeln in Büscheln zu 2, 3 oder 5. Dazu Fichte vs. Kiefer, Rinde, Kiefern in Oregon und Kiefernholz.

Aktualisiert am 2026-09-25 · Quellen: smallfarms.cornell.edu, naturehills.com, treeidentifier.app, Wikipedia

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Was sind die wichtigsten Fakten?

  • Entscheidendes Merkmal: Nadeln in Büscheln (Faszikeln) zu 2, 3 oder 5, am Grund von einer Scheide umhüllt (Cornell Small Farms)
  • 5 Nadeln: Weymouth-Kiefern-Gruppe: Weymouth-Kiefer, Zucker-Kiefer, Westliche Weymouth-Kiefer, Weißstämmige Kiefer
  • 3 Nadeln: Ponderosa-, Weihrauch-, Sumpf-, Pech-, Jeffrey- und Höcker-Kiefer
  • 2 Nadeln: Amerikanische Rot-Kiefer, Wald-Kiefer, Banks-Kiefer und Dreh-/Küsten-Kiefer
  • Zapfen: Holzig, hängend, mit zwei Samen pro Zapfenschuppe (Wikipedia, Kiefern)
  • Artenzahl: World Flora Online erkennt 119 Arten plus 15 Hybriden an; Plants of the World Online nennt 113 plus 13 (Wikipedia)
  • Sämlinge: Zuerst ein Quirl aus 4 bis 24 Keimblättern, dann einzelne Jugendnadeln von 2 bis 6 cm Länge (Wikipedia)

Zählen Sie die Nadeln in einem Büschel

Sie können eine Kiefer bestimmen, indem Sie ein Nadelbüschel von einem Zweig abziehen und die Nadeln zählen. Cornell Small Farms nennt die Regel, die Kiefern von allen anderen Nadelbäumen trennt: Kiefernnadeln wachsen in Büscheln zu 2, 3 oder 5, und jedes Büschel heißt Faszikel. Fichten, Tannen, Hemlocktannen und Douglasien tragen ihre Nadeln einzeln.

Die Anzahl teilt Kiefern außerdem in zwei praktische Gruppen:

  • Fünf Nadeln: die Weich- oder Weymouth-Kiefern (engl. white pines). Cornell weist darauf hin, dass bei der Weymouth-Kiefer die papierartige Scheide am Grund des Büschels in der ersten Saison abfällt.
  • Zwei oder drei Nadeln: die Hartkiefern, etwa Amerikanische Rot-Kiefer, Banks-Kiefer und Pech-Kiefer, bei denen laut Cornell die Scheide erhalten bleibt.

Nature Hills Nursery bietet eine Eselsbrücke: Das englische Wort „white“ hat fünf Buchstaben, wie die fünf Nadeln der White Pine (Weymouth-Kiefer). Der Trick lässt sich nicht auf die Red Pine (Amerikanische Rot-Kiefer) übertragen, die zwei Nadeln hat; nutzen Sie ihn also nur als Ausgangspunkt. Laut Wikipedia reicht die Anzahl über alle Kiefern hinweg von einer bis sieben, liegt aber meist bei zwei bis fünf.

Zählen Sie mehrere Büschel von verschiedenen Ästen. Ein einzelnes Büschel mit abweichender Zahl ist häufig, und laut Wikipedia hat die Weymouth-Kiefer selten drei oder vier.

Dann Nadeln und Zapfen messen

Kennen Sie die Nadelzahl pro Büschel, grenzen Nadellänge und Zapfengröße die Art ein. Sofern nicht anders angegeben, stammen diese Werte aus dem Artenführer von Tree Identifier:

  • Zwei Nadeln: Amerikanische Rot-Kiefer mit 4 bis 6 Zoll langen Nadeln, die sauber abbrechen, Zapfen 1,5 bis 2,5 Zoll; Wald-Kiefer mit 1,5 bis 3 Zoll langen, blaugrünen, gedrehten Nadeln; Banks-Kiefer 1 bis 1,5 Zoll, die kürzesten der verbreiteten zweinadeligen Kiefern; Dreh-Kiefer 1 bis 3 Zoll, gelbgrün und gedreht.
  • Drei Nadeln: Ponderosa-Kiefer 5 bis 10 Zoll mit stacheligen, 3 bis 6 Zoll langen Zapfen; Weihrauch-Kiefer 6 bis 9 Zoll; Sumpf-Kiefer 8 bis 18 Zoll mit 6 bis 10 Zoll langen Zapfen, die längsten Nadeln der östlichen Kiefern; Pech-Kiefer 3 bis 5 Zoll, steif und gedreht, und in der Lage, Triebe direkt aus dem Stamm zu bilden.
  • Fünf Nadeln: Weymouth-Kiefer 3 bis 5 Zoll und weich; Zucker-Kiefer mit Zapfen, die laut Wikipedia meist 4 bis 20 Zoll lang sind, mit die längsten aller Nadelbäume; Grannen-Kiefer 1 bis 1,5 Zoll, dicht gedrängt.

Ein Unterscheidungstrick für zwei westliche dreinadelige Kiefern stammt aus dem Wikipedia-Artikel zur Jeffrey-Kiefer: Die Dornen auf den Zapfenschuppen der Jeffrey-Kiefer zeigen nach innen, sodass sich der Zapfen glatt anfühlt, wenn man mit der Handfläche darüberstreicht, während sie bei der Ponderosa-Kiefer nach außen zeigen. Die englische Eselsbrücke lautet „gentle Jeffrey, prickly ponderosa“ (sanfte Jeffrey, stachelige Ponderosa).

Kiefern an der Rinde erkennen

Die Rinde ist an großen Stämmen nützlich, an jungen Bäumen weniger, da die meisten Kiefern dort glatt sind. Merkmale, die die führenden Bestimmungshilfen beschreiben:

  • Amerikanische Rot-Kiefer: breite, flache, rotbraune Platten (Tree Identifier).
  • Wald-Kiefer: leuchtend orangebraune Rinde am oberen Stamm, schon aus der Ferne zu sehen (Tree Identifier).
  • Ponderosa-Kiefer: große Platten, die wie Puzzleteile ineinandergreifen. Laut Wikipedia riecht die Rinde nach Vanille, wenn man an einer Furche riecht, wobei die Quellen beim Duft uneins sind.
  • Weymouth-Kiefer: in der Jugend glatt und grünlich grau; an alten Bäumen rotbraun mit schuppigen Leisten, die in unregelmäßige Formen zerbrochen sind (Northeastern Lumber Manufacturers Association).
  • Sumpf-Kiefer: dicke orangebraune Platten (Tree Identifier).

Die Rinde allein entscheidet selten über die Art. Nutzen Sie sie, um zu bestätigen, was die Nadeln Ihnen gesagt haben, und sehen Sie für andere Bäume unsere Anleitung zur Bestimmung von Baumrinde.

Bäume, die wie Kiefern aussehen, aber keine sind

Die meisten „Kiefern“, nach denen gefragt wird, entpuppen sich als ein anderer Nadelbaum. Cornell Small Farms nennt das Merkmal, das jeden davon abgrenzt:

  • Fichte: vierkantige Nadeln, einzeln an kleinen holzigen Stielchen (Nadelkissen, Sterigmata) von etwa 1 mm Länge, die nach dem Nadelfall am Zweig bleiben. Zerriebene Nadeln riechen stechend.
  • Tanne: flache Nadeln, meist in zwei Reihen an den Seiten des Zweigs angeordnet, die beim Abziehen eine runde Ansatzstelle hinterlassen; die Zapfen stehen aufrecht; zerriebene Nadeln riechen zitrusartig. Die Balsam-Tanne hat Harzblasen an der jungen Rinde.
  • Hemlocktanne: sehr kurze Nadeln, murmelgroße hängende Zapfen und ein Leittrieb, der oft überhängt.
  • Lärche: Nadeln in Büscheln an Kurztrieben, auf den ersten Blick wie eine Kiefer, aber die Lärche wirft im Herbst alle Nadeln ab.
  • Zedern und Wacholder: abgeflachtes, schuppenartiges Laub statt echter Nadeln.

Hat ein Baum einzelne Nadeln statt Büscheln, ist er keine Kiefer. Für diese Gruppe siehe unsere Seite Hemlocktanne bestimmen.

Kiefern in Oregon

In Oregon wachsen Kiefern der Pazifikküste, der Kaskadenkette und des Great Basin. Nach den Verbreitungsangaben im jeweiligen Wikipedia-Artikel gehören zu den in Oregon heimischen Kiefern:

  • Ponderosa-Kiefer: drei Nadeln, die pazifische Form mit 15 bis 24 cm langen Nadeln; eiförmige Zapfen von 8 bis 13 cm. Im Willamette Valley wächst eine seltene Varietät.
  • Dreh- und Küsten-Kiefer (Pinus contorta): zwei Nadeln von 4 bis 8 cm; Zapfen 3 bis 7 cm mit Stacheln. Die Küsten-Kiefer (Shore Pine) wächst an der Küste; die „Tamarack“ genannte Unterart kommt von der Kaskadenkette in Oregon südwärts vor.
  • Zucker-Kiefer: fünf Nadeln von 5 bis 11 cm und sehr lange Zapfen; wächst in der Kaskadenkette und den Coast Ranges von Oregon und Kalifornien.
  • Westliche Weymouth-Kiefer: fünf Nadeln von 5 bis 13 cm; lange, schlanke Zapfen von 12 bis 32 cm.
  • Weißstämmige Kiefer: fünf Nadeln von 3 bis 7 cm; Zapfen, die sich beim Trocknen nicht öffnen. Sie wächst in großen Höhen und wurde 2022 vom U.S. Fish and Wildlife Service als gefährdet (threatened) eingestuft.
  • Jeffrey-Kiefer: drei Nadeln von 12 bis 28 cm; vom Südwesten Oregons südwärts.
  • Höcker-Kiefer: drei Nadeln von 9 bis 15 cm; geschlossene Zapfen bleiben oft am Stamm haften; von den Bergen im Süden Oregons südwärts.

Als Bestimmungsbuch speziell für den Bundesstaat gibt die Oregon State University Extension *Trees to Know in Oregon and Washington* heraus.

So bestimmen Sie Kiefernholz

Kiefernschnittholz gibt es in zwei sehr unterschiedlichen Sorten, und ein Test mit dem Daumennagel bringt viel. Die Wood Database gibt für Weymouth-Kiefer eine Janka-Härte von 380 lbf und ein durchschnittliches Trockengewicht von 25 lb pro Kubikfuß an, mit gleichmäßiger Textur und allmählichem Übergang zwischen hellem Frühholz und dunklerem Spätholz jedes Jahrrings. Die Sumpf-Kiefer, eine der Southern Yellow Pines, kommt auf 870 lbf und 41 lb pro Kubikfuß, mit abruptem, kontrastreichem Wechsel zwischen Früh- und Spätholz.

Ein weiches, leichtes, gleichmäßig gefärbtes Brett ist also wahrscheinlich Weymouth-Kiefer; ein schwereres Brett mit scharfen dunklen und hellen Streifen im Hirnholz wahrscheinlich Southern Yellow Pine. Wikipedia nennt Weihrauch-, Sumpf-, Kurznadel- und Elliott-Kiefer (Slash Pine) als Southern Yellow Pines. Laut Wood Database verströmt Weymouth-Kiefer bei der Bearbeitung einen schwachen harzigen Geruch, und Wikipedia beschreibt Kiefern allgemein als harzreiche Bäume.

Eine Kiefer zum Bestimmen fotografieren

Für die App oder eine Beratungsstelle beantworten diese Aufnahmen die meisten Fragen:

  • Ein Nadelbüschel vor Ihrer Handfläche, mit gespreizten Nadeln, damit man sie zählen kann
  • Ein Zapfen, vollständig, mit einem Größenvergleich
  • Die Rinde in Brusthöhe
  • Der ganze Baum aus der Entfernung, um seine Wuchsform zu zeigen

Die Aufnahme des Büschels ist die entscheidende. Fotografieren Sie es, und die App bestimmt den Baum; nutzen Sie die Nadelzahl auf dieser Seite, um die Antwort zu prüfen.

Häufige Fragen

Wie finde ich heraus, welche Kiefer ich habe?

Zählen Sie die Nadeln in mehreren Büscheln (2, 3 oder 5), messen Sie ihre Länge und sehen Sie sich dann den Zapfen an. Zu den zweinadeligen Kiefern gehören Amerikanische Rot-Kiefer, Wald-, Banks- und Dreh-Kiefer; zu den dreinadeligen Ponderosa-, Weihrauch-, Sumpf- und Pech-Kiefer; die fünfnadeligen sind die Weymouth-Kiefern. Ihr Wohnort grenzt es weiter ein: Laut Tree Identifier sind etwa 50 Kiefern in Nordamerika heimisch, aber in jeder Region wachsen nur eine Handvoll.

Wie unterscheidet man Kiefer und Fichte?

Achten Sie darauf, wie die Nadeln ansetzen. Kiefernnadeln stehen in Büscheln zu 2, 3 oder 5. Cornell Small Farms beschreibt Fichtennadeln als vierkantig und einzeln an kleinen holzigen Stielchen von etwa 1 mm Länge befestigt, die nach dem Nadelfall am Zweig bleiben. Rollen Sie eine Fichtennadel zwischen den Fingern, dreht sie sich leicht, weil sie im Querschnitt quadratisch ist.

Welcher Baum sieht aus wie eine Kiefer, ist aber keine?

Fichte, Tanne, Hemlocktanne, Douglasie, Lärche sowie Zedern und Wacholder werden oft als Kiefern bezeichnet. Außer der Lärche tragen alle ihre Nadeln einzeln oder als Schuppen; die Lärche hat Nadelbüschel an Kurztrieben, wirft sie aber jeden Herbst ab (Cornell Small Farms). Nur Kiefern haben Nadeln, die in einer Scheide gebündelt sind.

Welche Kiefernarten gibt es in Oregon?

Zu den heimischen Kiefern Oregons gehören Ponderosa-Kiefer, Dreh- und Küsten-Kiefer, Zucker-Kiefer, Westliche Weymouth-Kiefer, Weißstämmige Kiefer, Jeffrey-Kiefer (Südwest-Oregon) und Höcker-Kiefer (Süd-Oregon), gestützt auf die Verbreitungsangaben im jeweiligen Wikipedia-Artikel. Trees to Know in Oregon and Washington der Oregon State University Extension behandelt sie mit Verbreitungskarten.

Wie kann ich Kiefernholz bestimmen?

Prüfen Sie Gewicht, Härte und Hirnholz. Die Wood Database gibt für Weymouth-Kiefer 380 lbf Janka-Härte und 25 lb pro Kubikfuß an, mit allmählichen Übergängen in den Jahrringen; Sumpf-Kiefer, eine Southern Yellow Pine, hat 870 lbf und 41 lb pro Kubikfuß, mit abrupten dunklen Spätholzbändern. Ein harziger Geruch beim Schneiden ist typisch für Kiefern.

Wie erkenne ich an der Rinde, welchen Baum ich habe?

Achten Sie auf die Farbe, darauf, ob die Borke glatt, plattig, gerippt oder abblätternd ist, und ob sie am oberen Stamm anders aussieht. Bei Kiefern hat die Amerikanische Rot-Kiefer breite, flache, rötliche Platten, die Waldkiefer ist am oberen Stamm orange und die Gelb-Kiefer (Ponderosa) hat puzzleteilartige Platten. Bestätigen Sie das Ergebnis anhand von Nadeln oder Blättern, da sich die Borke mit dem Alter verändert. Unser Leitfaden zur Bestimmung von Baumrinde behandelt Laubbäume.

Wie sehen Kiefern aus, wenn sie gerade keimen?

Laut Wikipedia besteht ein Kiefernkeimling aus einem kurzen Stängel, der von einem Quirl aus 4 bis 24 Keimblättern (Kotyledonen) gekrönt ist, ähnlich einem kleinen Stern. Die nächsten Blätter sind einzelne Jugendnadeln von 2 bis 6 cm Länge, grün oder oft blaugrün. Die gebündelten Nadeln älterer Bäume kommen erst später, daher zeigt ein Sämling im ersten Jahr die Zählung 2-3-5 noch nicht.

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Quellen

Zusammengestellt von der NatureLens-Redaktion

Alle Fakten auf dieser Seite stammen aus den oben genannten Quellen; Zahlen und Preise sind unverändert aus der Quelle übernommen, und bei Preisen sind Katalog oder Auktion samt Datum angegeben. Recherche und Entwurf wurden durch KI unterstützt; anschließend wurde jede Aussage anhand der zitierten Quellen geprüft. Geprüft am 2026-09-25. Wir kaufen, verkaufen und bewerten keine Objekte; die App bestimmt, was du fotografierst, und verweist dich auf diese Quellen.

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